„Haben Tiere eine Seele und Gefühle"
kann nur fragen,
wer über keines der beiden verfügt.

Eugen Drewermann
Eine leider viel zu häufig vorkommende Fehleinschätzung der Menschen ist es, einen Hund, der mit dem Schwanz wedelt, automatisch als freudig oder gut gelaunt einzuschätzen.

Natürlich ist es oft ein Zeichen von Freude, wenn der Hund mit dem Schwanz wedelt – aber dann ist der Fang des Hundes offen, die Augen strahlen und es „wackelt“ meist auch der ganze Hund!

Wenn ein Hund wütend und aufgeregt ist, dann wedelt er auch mit dem Schwanz. Die Bewegungen sind schnell und hektisch und meist wird das Ganze noch untermalt von lautem Gebell.

Es gibt noch ein anderes „wedeln“ – hier steht der Hund angespannt, der Fang des Hundes ist geschlossen und der Schwanz bewegt sich nur ganz langsam hin und her.
Dieses Wedeln ist alles andere als freundlich – es ist eher eine Warnung!

Beobachten Sie Ihren Hund genau – wie ist seine Körperspannung , was sagen seine Augen, sind die Schwanzbewegungen ganz schnell oder eher doch ganz langsam?

Hunde versuchen uns durch ihre Körpersprache zu zeigen, wie ihr momentaner Gemütszustand ist. Leider verstehen wir Menschen oft erst zu spät, was der Hund uns mitteilen wollte. Knurren und Schnappen sind meist die letzten Mittel, zu denen Hunde greifen, wenn sie merken, dass nichts anderes mehr hilft. Das sind dann oft die Fälle, bei denen es heißt „ohne jegliche Vorwarnung“......

Lassen Sie sich darauf ein und beobachten Sie Ihren Hund, aber auch fremde Hunde. Lernen Sie zu erkennen, wie es Ihrem Hund jetzt gerade geht und was er Ihnen mit seiner Körpersprache sagen will. Wenn Sie einmal angefangen haben zu beobachten, dann wird Sie die Sprache der Hunde faszinieren.
Sergo meets Baba
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